»DAS MODEL«, »DIE ROBOTER«, »COMPUTERWELT« ODER »TOUR DE FRANCE«: Bei vielen wichtigen Charterfolgen von Kraftwerk war Karl Bartos als Komponist mit dabei. Seit seinem Einstieg im Jahr 1975 entwickelte das Düsseldorfer Quartett jene unverkennbare Soundarchitektur, die die Band weltweit so einflussreich machte. Kraftwerks Musik hat die Entwicklung von Hip-Hop, Techno und Elektropop maßgeblich beeinflusst.

Mit großem Respekt, aber auch mit analytischer Klarheit gibt Karl Bartos in seiner Autobiografie spannende Einblicke in das Innenleben einer Band, die sich bis heute alle Mühe gibt, geheimnisvoll und undurchschaubar zu sein. Der Klang der Maschine ist das einzige Buch, das man über Kraftwerk lesen sollte – geschrieben von einem, der es wirklich wissen muss.

 

„Im Jahr 2009 fühlte sich Bartos bewogen, die „Deutung“ seiner Vergangenheit nicht allein seinen „früheren Kollegen zu überlassen“ und die Entstehungsgeschichte der Musik von Kraftwerk aus seiner Perspektive zu erzählen. Dies macht er mit subtilem Humor und lakonischem Duktus – und mit erzählerischer Genauigkeit.“ – FAZ

„Der Klang der Maschine ist eine erhellende und unterhaltsame Biografie“Der Standard

„Er entpuppt sich als leidenschaftlicher Musikhistoriker, der über Igor Strawinsky genauso lebendig zu berichten weiß, wie über die Beach Boys. Seine Neugier und sein Wissensdurst machen Bartos‘ Autobiografie Der Klang der Maschine zu einer Lektüre, die auch jenseits des großen Themas Kraftwerk interessant ist“. – Musikexpress

„Lesen!“ – Express Köln

„Sehr lesenswert […] gerade für Laien ist es spannend zu verfolgen, wie ständig die neuesten Musikmaschinen angeschafft, aufgeschraubt, modifiziert und experimentell miteinander verschaltet werden, um unerhörte Klänge zu erzeigen.“  Wiener Zeitung

„Noch liegt keine einstweilige Verfügung gegen das Buch vor. Das heißt, entweder liest Ralf Hütter langsam. Oder das einzige verbliebene Original-Kraftwerk-Mitglied hat an der Autobiografie des ehemaligen Kollegen Karl Bartos tatsächlich nichts auszusetzen. Man weiß ja, dass Hütter seine Anwälte sonst gern auf Trab hält. Als Wolfgang Flür, der bis 1986 das elektronische Schlagzeug bei Kraftwerk bediente, seine Autobiografie „Ich war ein Roboter“ (1999) veröffentlichte, wurde sie von Hütter und dem zweiten Kraftwerk-Chef Florian Schneider, der 2009 ausstieg, sofort aus dem Verkehr gezogen. Hat Bartos, der in „Der Klang der Maschine“ (Eichborn) größtenteils seine 15 Jahre in der einflussreichen Gruppe thematisiert, die saftigsten Geschichten doch zurückgehalten?
Nein, versichert er im Prolog. „Zum Glück“, so Bartos, habe er nie etwas unterschrieben, das ihn „aus irgendeinem Grund zum Schweigen verpflichtet. Ich bin unabhängig und kann deshalb heute alles so erzählen, wie ich es erlebt habe.“ – Süddeutsche

 

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